Wie in meinem Beitrag Hiking in Irland schon angesprochen, werde ich hier alle meine Eindrücke zum Urlaub in Irland wiedergeben – die, die wir neben den Naturerlebnissen, mitnehmen durften. Neben der wunderschönen Natur bekamen mein Freund und ich viel Weiteres geboten.

Ireland lake

Wir mieteten einen Wagen (was erstaunlicherweise sehr günstig war) und fuhren damit von Städtchen zu Städtchen, größenteils an der Westküste Irands entlang. Dies würde ich übrigens jedem empfelen, der Urlaub in Irland machen möchte: Ein Auto mit dem man flexibel ist, ist nahezu unumgänglich, wenn man sowohl in der Stadt als auch in der Natur unterwegs sein möchte. Öffentliche Verkehrsmittel waren außerhalb Dublins extrem rar.

Die Unterkünfte: B&B oder Hotel?

Nur in zwei Unterkünften blieben wir länger als eine Nacht. Wir hatten ein sehr straffes Programm, was zum einen gut war, da wir so nicht mehr aus unserer Zeit hätten rausholen können. Trotzdem war es natürlich auch etwas anstrengend.

Zum Glück waren tatsächlich alle Unterkünfte super schön. Die erste war ein super familiäres B&B in Bray. Viel Liebe zum Detail, ein richtiger Wohlfühlort. Die Lage war total ab vom Schuss, was aber nicht störte und echt schön war. Irgendwie friedlich. Vom Wohn- und Essbereich hatte man einen weiten Ausblick auf die Berge und die aufgehende Sonne. Zwei kleine Pferdchen und ein paar Schafe gab es dort auch – ganz toll.

Das Hotel in der Nähe des Connemara Nationalparks befand sich in einem kleinen Dorf, mit klassisch irischem Pub und sehr gutem Essen um die Ecke, einem super Frühstück und einem extrem süßen Hund, Molly in der Lobby.

Das Hotel in Dublin gefiel mir am aller besten: Ein wirklich wunderschön eingerichtetes Haus mit einzelnen Zimmern. Die Bilder sprechen für sich. 🙂 Egal ob Hotel oder B&B – ich habe mich in jedem einzelnen auf ganz besondere Art und Weise wohl gefühlt. Die Unterkünfte waren sehr verschieden und hatten alle ihren eigenen Charakter und Vorzüge.

Was macht man so in Irland?

Die täglichen Autfahrten waren prinzipiell unsere einzigen Programmpausen, die ich Dank der wunderschönen Landschaften sehr genießen konnte.

Beach in Ireland

Cliffs of Moher

Die Cliffs of Moher – einer der Tourispots, die man sich auf jeden Fall geben muss, wenn man Urlaub in Irland macht. Das war wirklich schön. Die Klippen waren 240 Meter hoch, man konnte direkt am Abgrund stehen. Das war ein bisschen gruselig, gleichzeitig aber auch super cool. Mehr Informationen zu den Cliffs of Moher findet ihr hier.

Kirchen und Kapellen

Etwas, was eigentlich schon zu den “Grund- Sehenswürdigkleiten” Irlands zählt: Kirchen und Kapellen. Egal in welchem Ort, überall gab es Kirchen. Große und kleine und alle relativ verschieden. Ich verbinde Kirchen mit katholischem Glauben, von dem Irland schon sehr stark geprägt ist und mit dem ich wenn ich ehrlich bin nicht ganz so viel anfangen kann, obwohl ich selbst katholisch bin. Allerdings habe ich super viele Kirchen besucht und irgendwie hat es mich doch geflasht. Kirchen besuchen ist meiner Meinung nach ebenfalls ein Muss wenn es um Urlaub in Irland geht.

Spaziergänge in Altstädten

Super schön finde ich, durch kleine oder auch große Städte zu Laufen und die Atmosphäre auf sich wirken zu lassen, vor allem in nicht-deutschen Städten. Abgesehen von Dublin waren wir eigentlich nur in Kleinstädten und Dörfern auf dem Land. Weil wir um die Zeit von Halloween Urlaub in Irland machten, waren alle Schaufenster und Häuschen geschmückt mit extrem kitschiger Halloween Dekoration. Auch wenn das erstmal echt absurd und übertrieben war, war es doch so dass es den typisch irischen Flair zusätzlich unterstrich. Es machte einfach Spaß durch die Straßen zu Laufen und sich niedliche Pubs und kleine Läden anzuschauen.

Im Kontrast dazu Stand Dublin – groß, modern, hip. Ich hatte nicht unbedingt erwartet, mich nach dem eher ländlichen Urlaub in Irland in einer großen Stadt wie Dublin wohlzufühlen. Ich wurde vom Gegenteil überzeugt. Auch wenn wir nur 24 Stunden dort hatten: Dublin war supernice – wer große Städte mag, wird hier mit Sicherheit nicht enttäuscht.

Kylemore Abbey

Soooo schön! Das hatte ich wirklich nicht erwartet. Mein Freund schlug vor, dieses Schloss zu besuchen. Auch ein beliebtes Touristenziel. Ich hatte ehrlich gesagt gar keine große Lust darauf, aber es war so super schön. Neben der Geschichte des Klosters gab es extrem viel zu sehen, die klassisch eingerichtete Abtei mit allen Räumen, Kirche und ein großer viktorianischer Garten. Wer im Westen Irlands unterwegs ist und sich in der Nähe von Galway aufhält, sollte auf jeden Fall vorbeischauen, es lohnt sich – Highlight! Mehr Informationen über die Geschichte Kylemore Abbeys und Co. findest du hier.

Random Information: Urlaub in Irland

Hier noch ein paar abschließende Punkte, die mir aufgefallen sind oder mich begeistert haben:

  • Leitungswasser in Irland ist so gut wie nicht trinkbar. Vergiftet wird man zwar nicht, eklig ist es aber allemal
  • Die Iren sind extrem freundliche Menschen, hilfsbereit und offen
  • Auch wenn es viel regnet gibt es dennoch viel Sonne – man muss nur ein wenig Glück haben
  • Tiere, Tiere, Tiere, überall. Für Tierliebhaber wie mich ein Paradies. Schafe, Pferde, Kühe, Katzen, Hunde, Ziegen (Habe meine große Liebe für Möwen entdeckt)
  • Ich war überrascht: Es gibt super schöne Strände in Irland. Küste abfahren loht sich.