Mein Trip nach Rotterdam war super schön und super aufregend. Ich wusste eigentlich nichts über diese Stadt. Außer vielleicht.. ist in Holland. Als mir mein Teamlead sagte, dass er mich und ein paar andere aus unserem Team im Rahmen des Dept Induction Days ausgewählt hat, um nach Rotterdam zu fliegen, war ich extrem aufgeregt. Ich habe mich so sehr gefreut. E. schlug vor nicht nur den einen Tag zu bleiben, sondern einfach über das ganze Wochenende. Und weil ich derzeit versuche, zu Möglichkeiten, die sich mir bieten, so oft wie es geht JA zu sagen, war ich natürlich auch sofort dabei.

Mein Rotterdam Trip

Aufgekratzt und angekommen

Gefühlt Mitten in der Nacht ging es Freitag los, 4.30 Uhr aufstehen, Flughafen Tegel. Ich war so aufgekratzt, dass nur ein paar Stunden Schlaf bekam. Wir flogen eine gute Stunde – mit wunderschönem Himmel und aufgehender Sonne. Fliegen kommt mir immer ein bisschen surreal vor: Man kann sich überhaupt nicht vorstellen, wo man grade ist, nämlich unglaublich weit oben und unglaublich weit weg von festem Boden. Tatsächlich verdränge ich diesen Gedanken auch, wenn ich fliege, weil er mir Angst macht. Wenn ich nicht daran denke, kann ich es auf jeden Fall genießen. In Amsterdam am Flughafen stiegen wir in die Bahn und eine gute halbe Stunde später waren wir auch schon am Ziel, nämlich mitten in Rotterdam. Mein erster Eindruck: KALT! Aber sehr schön. Und irgendwie sehr anders als Berlin.

Den Dept Induction Day will ich nicht so weit ausführen – Ich habe ein paar Kollegen aus anderen Ländern kennengelernt, das war sehr schön. Leider nur flüchtig, da es Vorträge und Co. gab, volles programm also. Mitarbeiter von anderen Standorten wie zum Beispiel der Schweiz oder Amsterdam waren da. Das Büro war der absolute wahnsinn. Riesengroß und super schön eingerichtet. Außerdem war die Aussicht des offenen Raumes, in dem wir den Tag größtenteils verbrachten, unfassbar schön.

Wie man auf den Bildern erkennen kann: Der nächste Tag war grau und kalt. Und obwohl mir das eigentlich zuwider ist und ich mich nicht wirklich wohl fühle, wenn es nicht warm ist, vor allem, wenn man “Urlaub” macht, passte das Wetter perfekt. Die Stadt bekam durch den grauen Schleier eine unglaublich tolle Ausstrahlung. Das dunkle Wasser, der Nebel und die hohen Gebäude, die teilweise darin verschwanden.. imposant. So etwas bringt eine extrem intensive Stimmung rüber, was ich zu dem Zeitpunkt unglaublich spannend fand.

Leider habe ich den letzten Tag in Rotterdam nicht in Bildern festhalten können. Er war mindestens enauso aufregend, weil der Rotterdam Marathon stattfand. Dieser findet jährlich statt und ist das größte Sportereignis in den Niederlanden. Ich habe wirklich nicht damit gerechnet, dass es mich dermaßen begeistern könnte, Menschen kollektiv laufen zu sehen. Es war großartig. So viel positive Energie die von allen Menschen, egal ob Läufer oder Zuschauer ausging. Die Stimmung war super. Was ich vor allem supertoll fand, war, dass dieses Event so viele verschiedene Menschen vereinte: Jung, alt, dick, dünn, normal und total verrückt Aussehende. Alle kamen zusammen, liefen selbst oder ließen sich von den Zuschauern feiern. Wer die Chance dazu hat sollte meiner Meinung nach, so oder so einen Marathon miterlebt haben. ♡